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§ 1 Allgemeines - Geltungsbereich
1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen und
zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden, die Verbraucher,
nicht jedoch gewerbliche Unternehmer im Sinne der gesetzlichen Definition sind.
2. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen
von Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn,
ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
3. Sofern in folgenden Regelungen speziell für sog. Fernabsatzverträge
getroffen werden, sind damit Vertragsverhältnisse gemeint, die unter ausschließlicher
Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, wie z.B. Briefen, Katalogen, Telefonaten,
Telekopien, E-Mails, oder sonstigen Mediendiensten zustande kommen.
§ 2 Vertragsschluss
1. Unsere Angebote sind freibleibend.
Technische Änderungen sowie Änderungen und/oder Abweichungen in Form,
Farbe, Struktur und/oder Gewicht bleiben im Rahmen des für den jeweiligen
Liefergegenstand Üblichen und für den Kunden Zumutbaren vorbehalten
bzw sind ggfls. technisch unvermeidbar. Dies gilt nicht nur alleine, aber doch
insbesondere für alle Glas-und Fusingwaren, die in besonderem Maße
Farb- und Strukturabweichungen gegenüber Vorlagen oder Abbildungen aufweisen
können, ohne daß dies vermeidbar wäre.
2. Mit der Bestellung einer Ware erklärt der Kunde verbindlich, die bestellte
Ware erwerben zu wollen.
Wir können das in der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von
zwei Wochen nach Eingang bei uns anzunehmen. Die Annahme kann entweder schriftlich
oder durch Auslieferung der Ware an den Kunden erklärt werden.
3. Bestellt der Kunde die Ware auf elektronischem Wege, werden wir den Zugang
der Bestellung unverzüglich bestätigen. Die Zugangsbestätigung
stellt noch keine verbindliche Annahme der Bestellung dar. Die Zugangsbestätigung
kann mit der Annahmeerklärung verbunden werden.
4. Der Vertragsschluss mit den Kunden erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen
und rechtzeitigen Selbstbelieferung durch unsere Zulieferer. Auf Nichtlieferung
durch unseren Zulieferer können wir uns jedoch nur berufen, wenn die Nichtlieferung
nicht von uns zu vertreten ist, und wir ein entsprechendes Deckungsgeschäft
mit unserem Zulieferer abgeschlossen haben.
Der Kunde wird in einem solchen Falle über die Nichtverfügbarkeit
der Leistung unverzüglich informiert. Die Gegenleistung wird unverzüglich
zurückerstattet.
5. Sofern der Kunde die Ware auf elektronischem Wege bestellt, wird der Vertragstext
von uns gespeichert und dem Kunden auf Verlangen nebst den vorliegenden AGB
per E-Mail zugesandt.
§ 3 Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen Zahlung
1. Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Zahlung
des Kaufpreises vor.
2. Solange, als nach vorstehenden Regelungen unser Eigentumsvorbehalt besteht,
ist der Kunde verpflichtet, die Ware pfleglich zu behandeln, sofern Wartungsarbeiten
erforderlich sind, hat der Kunde diese auf eigene Kosten regelmäßig
durchzuführen, der Kunde ist weiter verpflichtet, uns einen Zugriff Dritter
auf die Ware, etwa im Falle einer Pfändung, sowie etwaige Beschädigungen
oder die Vernichtung der Ware unverzüglich mitzuteilen, auch hat uns der
Kunde einen Besitzwechsel der Ware sowie den eigenen Wohnsitzwechsel unverzüglich
anzuzeigen.
3. Wir sind berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere
bei Zahlungsverzug oder bei Verletzung einer Pflicht nach Ziff. 2. dieser Bestimmung
vom Vertrag zurückzutreten und die Ware herauszuverlangen.
§ 4 Rückgaberecht für Verbraucher bei Fernabsatzvertrag
Kommt das Kaufgeschäft nicht durch persönliche Auswahl des Liefergegenstandes
in unserer Geschäftsräumen, sondern über Fernkommunikationsmittel
zustande ( Fernabsatzvertrag ), hat der Kunde das Recht, die Ware innerhalb
von zwei Wochen nach Eingang bei ihm zurückzugeben. Das Rückgaberecht
kann nur durch Rücksendung der Ware oder, wenn die Ware nicht als Paket
versandt werden kann, durch Rücknahmeverlangen ausgeübt werden; zur
Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
2. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung des Rückgaberechts
bei einem Bestellwert bis zu EUR 40 der Kunde, es sei denn, die gelieferte Ware
entspricht nicht der bestellten Ware. Bei einem Bestellwert über EUR 40
hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung nicht zu tragen.
3. Der Kunde hat Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße
Ingebrauchnahme der Ware entstandene Verschlechterung zu leisten. Der Kunde
darf die Ware vorsichtig und sorgsam prüfen. Den Wertverlust, der durch
die über die reine Prüfung hinausgehende Nutzung dazu führt,
dass die Ware nicht mehr als „neu„ verkauft werden kann, hat der
Verbraucher zu tragen.
§ 5 Vergütung/Zahlung
1. Im Kaufpreis ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Beim Versendungskauf
berechnen wir zuzüglich zum Kaufpreis nur die tatsächlich anfallenden
Versendungskosten, dies sind i.d.R. die jeweils gültigen Paketkosten der DPD Deutscher Paketdienst GmbH & Co. KG ( für Versendung nach Frankreich die entsprechenden
Kosten der französischen Post ) oder die anfallenden Speditionskosten des
beauftragten Spediteurs.
Dem Kunden entstehen bei Bestellung durch Nutzung der Fernkommunikationsmittel
keine zusätzlichen Kosten.
Der Kunde kann den Kaufpreis in der Regel in Bar, per Kreditkarte oder durch
Scheck/Überweisung nach Rechnungserhalt zahlen.
2. Der Kunde verpflichtet sich, nach Erhalt der Ware innerhalb von 14 Tagen
den Kaufpreis zu zahlen. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug.
Der Kunde hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 5% über
dem Basiszinssatz zu verzinsen.
3. Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche
rechtskräftig festgestellt wurden oder durch uns anerkannt wurden. Der
Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch
auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 Übergang der Haftungsgefahr auf den Kunden/Prüfung auf Transportschäden
1. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung
der verkauften Sache auch beim Versendungskauf geht erst mit der Übergabe
der Sache auf den Käufer über.
2. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Käufer im Verzug der Annahme
ist.
3. Der Versand der Liefergegenstände erfolgt in den meisten Fällen
per Post oder auch Spedition. Damit wir bei von uns nicht verschuldeten Transportschäden
eventuelle Ersatzansprüche gegenüber dem Transporteur geltend machen
können, ist der Kunde verpflichtet, das Paket bei Anlieferung - soweit
möglich und zumutbar - auf äußere Beschädigungen zu prüfen
und uns bei Feststellung äußerer Beschädigungen hiervon alsbald
Mitteilung zu machen.
Unterläßt der Kunde schuld-haft eine mögliche und zumutbare
Prüfung und Mitteilung, und gelingt es uns alleine aus diesen Gründen
nicht, von dem Transporteur Ersatz für eingetretene Schäden zu erlangen,
können wir die Erfüllung geltend gemachter Ersatz-bzw Gewährleistungsansprüche
des Kunden in dem Umfange verweigern, wie wir andernfalls bei gehöriger
Erfüllung der Prüfungspflicht voraussichtlich Ersatz vom Transporteur
hätten erlangen können.
§ 7 Gewährleistung und Gewährleistungsfristen
1. Der Kunde hat im Falle eines Sachmangels zunächst die Wahl, ob er Nacherfüllung
durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung verlangt. Wir sind jedoch berechtigt,
die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie nur mit
unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art
der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Kunden bleibt.
2. Schlägt die Nacherfüllung fehl, wird sie unmöglich, von uns
verweigert oder nicht innerhalb angemessener Frist durchgeführt, oder ist
sie für den Kunden unzumutbar, kann der Kunde grundsätzlich nach seiner
Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung
des Vertrags (Rücktritt) verlangen. Bei einer nur geringfügigen Vertragswidrigkeit,
insbesondere bei nur geringfügigen Mängeln, steht dem Kunden jedoch
kein Rücktrittsrecht zu.
Der Kunden kann auch dann sofort vom Vertrag zurücktreten, wenn besondere
Umstände vorliegen, die unter der Abwägung beiderseitiger Interessen
dies rechtfertigen
3. Der Kunde muß uns innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach dem Zeitpunkt,
zu dem der vertragswidrige Zustand der Ware festgestellt wurde, über offensichtliche
Mängel schriftlich unterrichten. Maßgeblich für die Wahrung
der Frist ist der Zugang der Unterrichtung bei uns. Unterlässt der Kunde
diese Unterrichtung, erlöschen die Gewährleistungsrechte zwei Monate
nach seiner Feststellung des Mangels, es sei denn, der Kunden weist nach, daß
er an der rechtzeitigen Entdeckung des Mangels oder der schrift-li-chen Un-ter-rich-tung
ohne sein Verschulden gehindert war.
Vorstehender Gewährleistungsausschluß gilt nicht bei Arglist des
Verkäufers. Wurde der Kunde durch unzutreffende Herstelleraussagen zum
Kauf der Sache bewogen, trifft ihn für seine Kaufentscheidung die Beweislast.
Bei gebrauchten Gütern trifft den Kunden die Beweislast für die Mangelhaftigkeit
der Sache.
4. Wählt der Kunde wegen eines Rechts- oder Sachmangels nach gescheiterter
Nacherfüllung den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch
wegen des Mangels zu.
Wählt der Kunde nach gescheiteter Nacherfüllung Schadensersatz, verbleibt
die Ware beim Kunden, wenn ihm dies zumutbar ist und die Ware trotz ihrer Mangelhaftigkeit
für die vom Kunden gewählten Verwendungszwecke vollumfänglich
geeignet bleibt. Wir haben für das Vorliegen dieser Umstände die Beweislast.
Der Schadensersatz beschränkt sich dann auf die Differenz zwischen Kaufpreis
und Wert der mangelhaften Sache. Dies gilt nicht, wenn wir die Vertragsverletzung
arglistig verursacht haben.
5. Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Ablieferung der
Ware, es sei denn, der in der vorstehenden Ziffer 3. dieser Bestimmung geregelte
Haftungsausschluß würde eingreifen.
6. Bei gebrauchten Sachen beträgt die Verjährungsfrist für die
Kunden ein Jahr ab Ablieferung der Ware.
7. Ist die mangelhafte Ware entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise
für ein Bauwerk verwendet worden und hat sie dessen Mangelhaftigkeit verursacht,
verjähren die Sachmängelansprüche in fünf Jahren ab Ablieferung
8. Erhält der Kunde eine mangelhafte Montageanleitung, sind wir zur Lieferung
einer mangelfreien Montageanleitung verpflichtet, dies jedoch nur dann, wenn
der Mangel der Montageanleitung der ordnungsgemäßen Montage entgegensteht.
Wir haften im übrigen für Montagefehler, die aus einer fehlerhaften
Montageanleitung herrühren.
9. Garantien im Rechtssinne erhält der Kunde durch uns nicht. Eventuelle
Herstellergarantien bleiben hiervon unberührt.
§ 8 Haftungsbeschränkungen
1. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich unsere
Haftung den Kunden gegenüber auf den nach der Art der Ware vorhersehbaren,
vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht
fahrlässigen Pflichtverletzungen unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
2. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche
des Kunden aus Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen
nicht bei uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei
Verlust des Lebens des Kunden.
3. Schadensersatzansprüche des Kunden wegen eines Mangels verjähren
nach einem Jahr ab Ablieferung der Ware. Dies gilt nicht, wenn uns grobes Verschulden
vorwerfbar ist, sowie im Falle von uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden
oder bei Verlust des Lebens des Kunden.
§ 9 Umtauschbestimmungen bei Nichtvorliegen eines Fernabsatzvertrages
1. Wir gewähren auch dann, wenn kein Fernabsatzgeschäft vorliegt,
außerhalb von Gewährleistungsfällen oder sonstigen gesetzlichen
Rechten auf Rückgabe der Liefergegenstände einen Umtausch der gelieferten
Waren bei Nichtgefallen, es sei denn, es handelt sich um Bücher oder Vorlagen
oder die Ware ist durch Gebrauch zum Weiterverkauf nicht oder nur mehr eingeschränkt
verwendbar.
2. In solchen Fällen hat der Kunde die Ware binnen einer Frist von 14 Tagen
nach Erhalt auf seine Kosten an uns zurückzugeben, wir verpflichten uns,
die zurückgegebene Ware vorbehaltlich einer Prüfung auf Unversehrtheit
und Verkaufsgeeignetheit zurückzunehmen und dem Kunden dafür einen
zuvor bezeichneten anderen Liefergegenstand, soweit dieser lieferbar ist, zu
geben oder auf dessen Kosten zuzusenden.
3. Mehr- oder Minderkosten des anderen Liefergegenstandes werden berechnet oder
erstattet, sowohl eine mögliche Rücksendung der alten Ware durch den
Kunden als auch die mögliche Versendung des neuen Liefergegenstandes durch
uns erfolgt in einem solchen Falle auf Risiko und Gefahr des Kunden.
§ 10 Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts
finden keine Anwendung.
2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder
öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Kaufgeschäft unser Geschäftssitz.
Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland
hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung
nicht bekannt sind.
3. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich
dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein
oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen
nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine
Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst
nahe kommt.
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